Ich bewerbe mich als Elfenkriegerin. Das wirkt elegant und entschlossen zugleich.

Stellenanzeigen. Aufgemotzte Variante der privaten Kontaktanzeigen glänzen mit akademischen Floskeln um Frischfleisch anzuwerben, das Beuteschema sollte bestenfalls alles sein und alles können. Das Anforderungsprofil mancher Firmen ist meist zugeschnitten auf die Ferraris unter den Employees, den Enzyklopädien auf zwei Beinen, das nach dem Durchlesen höchstens dazu animiert die Nummer eines Therapeuten zu wählen.

In einer Welt von Leistungssteigerung und Selbstfindung frage ich mich, wollen wir uns weiterhin an übertriebene Ideale anpassen oder tun wir lieber das womit wir uns am ehesten identifizieren können?