Ich hasse Vorurteile, besonders über Männer, die haben’s eh schon schwer genug mit ihrem Schnupfen.

„Gemeinsam schaffen wir das“ tönt es aus Deutschlands Lautsprechern, der offensichtliche Zusammenhalt behält eine bittere Note. Öffentliches Niesen löst mittlerweile genauso viel Entsetzen aus wie die Oralattacke auf Bill Clinton.

Ich komme nicht umhin mich zu fragen: Wie gefährlich sind Vorurteile?

Ich laufe mit der Zeit. Im Schneckentempo hinterher zu kriechen war nicht so der Renner!

Wir sind winzig kleine Rädchen in diesem universellen Uhrwerk. Morgen ist noch ein Tag, heißt es…entspannter Gedanke, eine Garantie haben wir nicht. Gerne legen wir Wert auf die Jagd nach dem was sein könnte anstatt das zu akzeptieren was ist. Das Jetzt trägt die Antwort auf das Morgen. Schenken wir somit einem Erlebnis mehr Aufmerksamkeit sind wir in dem Moment zeitlos. 

Ich komme nicht umhin mich zu fragen: Sind wir Gefangene der Zeit?

Ich bewerbe mich als Elfenkriegerin. Das wirkt elegant und entschlossen zugleich.

Stellenanzeigen. Aufgemotzte Variante der privaten Kontaktanzeigen glänzen mit akademischen Floskeln um Frischfleisch anzuwerben, das Beuteschema sollte bestenfalls alles sein und alles können. Das Anforderungsprofil mancher Firmen ist meist zugeschnitten auf die Ferraris unter den Employees, den Enzyklopädien auf zwei Beinen, das nach dem Durchlesen höchstens dazu animiert die Nummer eines Therapeuten zu wählen.

In einer Welt von Leistungssteigerung und Selbstfindung frage ich mich, wollen wir uns weiterhin an übertriebene Ideale anpassen oder tun wir lieber das womit wir uns am ehesten identifizieren können?